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Doyle Brunson, geboren 1933 in Longworth in Texas, ist das Urgestein des Pokerns schlechthin.
Eigentlich wollte Brunson Basketball-Profi werden — er wurde seinerzeit zu einem der besten Basketballspieler in Texas — doch eine schwere Knieverletzung durchkreuzte diese Pläne. Um dennoch weiterhin Wettkämpfe austragen zu können, wandte er sich dem professionellen Pokern zu. Jahrelang tourte er recht erfolgreich mit Freunden durch die texanische Pokerprovinz und konnte dort mit der Zeit — auch mit teils illegalen Spielen — eine ansehnliche Summe anhäufen. Schließlich wagte sich die Truppe nach Las Vegas, was allerdings in einem Desaster endete.
In Las Vegas stießen die Freunde, wie so viele vor ihnen, schnell an ihre Grenzen und erlitten einen finanziellen Totalverlust. Brunson aber wagte einen neuen Versuch im Alleingang und 1976 gelang ihm sein erster großer Wurf als er die WSOP im No Limit Hold'em als Turniersieger beendete. Bereits im folgenden Jahr konnte er seinen Erfolg wiederholen. Bis heute gelangen ihm sage und schreibe 10 WSOP Turniersiege in verschiedenen Varianten. Doyle Brunson trägt den Spitznamen „Texas Dolly“. Dies hat er einem TV-Kommentator zu verdanken, der Brunson als Texas-Doyle vorstellen sollte, dies aber auf seinem Spickzettel falsch interpretierte. Doyle Brunson hat ein Buch übers Pokern geschrieben, das er — da er keinen Verlag fand — unter dem Titel „Super System“ selbst veröffentlichte. Bis heute gilt dieses Buch unter professionellen Pokerspielern als die Pokerbibel. Doyle Brunson auf YouTube: „How can you make that call?“
Antwort Doyle Brunson: „How can you make that Bet?“ Eine kleine Pokerlehrstunde des Altmeisters. Weitere YouTube-Videos mit Doyle Brunson (öffnen in neuem Fenster): |