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Mittwoch, 21. Mai 2008 um 16:02 |
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Der „Volkssport“ Poker gerät in Deutschland immer mehr in eine Grauzone. Nun hat Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland alle öffentlichen Poker-Turniere untersagt. Lesen Sie die Meldungen hierzu in unserem Pressespiegel. Als Begründung wurde diesmal der Schutz der Jugend genannt; eine sehr umstrittene Begründung, wie man auch in einem interessanten Kommentar dazu im Poker-Portal Pokerolymp nachlesen kann. Es ist in der Tat schwer nachvollziehbar, wieso ein Jugendlicher sein Taschengeld unter staatlicher „Aufsicht“ mit Daddel-Automaten, Rubbellosen oder Lotto verzocken darf, jedoch vor einem Poker-Turnier „geschützt“ werden muß. Erst recht nicht nachvollziehbar ist, wieso dies dann in diesem Zusammenhang auch für Erwachsene gelten soll. Im Umkehrschluß würde das ja bedeuten, daß beispielsweise das staatliche Lotto dann ebenfalls untersagt werden müßte. Kritiker werfen dem Gesetzgeber daher vor, unter dem Vorwand des Jugendschutzes lediglich ein staatliches Monopol durchsetzen zu wollen.
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