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Odds und Outs beim Poker
Das Wichtigste, was ein guter Pokerspieler beherrschen muß, ist die korrekte Berechnung der Odds und Outs. Poker hat eben auch mit Mathematik zu tun, konkret mit Wahrscheinlichkeitsberechnungen. Um dies zu verstehen, muß man aber kein Einstein sein. Wir erklären hier, was es damit auf sich hat.
Die Odds stellen die Wahrscheinlichkeit in Prozent dar, sein Blatt nach dem Flop zu verbessern. Hierfür muß man seine Outs kennen. Die Outs sind einfach die Anzahl der verbleibenden Karten, die das eigene Blatt verbessern können. Ein Beispiel: Man trifft am Flop einen Flush Draw, also 4 Karten einer Farbe. Es fehlt nun also eine weitere Karte der gleichen Farbe. Insgesamt gibt es 13 Karten pro Farbe, es verbleiben also noch 9 weitere.
Für die Berechnung der Odds gibt es nun 2 einfache Faustformeln, eine für den Turn und eine für den River.
Berechnung der Odds am Turn Anzahl der Outs x 4 = Chance in Prozent In unserem Beispiel wäre das Ergebnis 9 x 4 = 36.
Berechnung der Odds am River Anzahl der Outs x 2 + 2 = Chance in Prozent
In unserem Beispiel wäre das Ergebnis 9 x 2 + 2 = 20.
Die genauen Prozentzahlen finden sie in unserer Odds-Liste.
Die Berechnung der Pot Odds
Die Pot Odds geben an, ob ein Call unter Einbeziehung der Odds, der Potgröße und des zu tätigenden Einsatzes mathematisch korrekt ist. Hierzu wieder unser Beispiel mit dem Flush-Draw am Turn:
Die Odds, also die Gewinnchance in Prozent, betragen 36. Wir nehmen einmal an, daß im Pot 100 Chips liegen. Um zu ermitteln, ob sich ein Call mathematisch lohnt rechnen wir einfach wie folgt: Potgröße x Odds in Prozent = Pot Odds In unserem Beispiel also: 100 x 36% = 36
Wir sollten hier also Gebote bis zu 36 Chips mitgehen, bei höheren Geboten lohnt sich das Mitgehen mathematisch dagegen nicht mehr. |