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Mittwoch, 21. Mai 2008 um 15:59 |
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Rheinland-Pfalz hat Pokerturniere mit Geldeinsatz in Gaststätten und Spielhallen verboten. Das Land wolle sicherstellen, daß in öffentlichen Gebäuden «insbesondere Minderjährige nicht über das Pokerspiel in die Spielsucht abgleiten».
So begründete der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) das Verbot. «Zu dem Kreis der Pokerbegeisterten gehören immer mehr auch Jugendliche und Heranwachsende.» Auch andere Bundesländer prüften, dieser Initiative zu folgen. In Sachsen gilt ein Verbot bereits seit Februar. In Rheinland-Pfalz werde das Spiel künftig oberhalb einer Bagatellgrenze von 15 Euro Spieleinsatz und 40 Euro Gewinn als Straftatbestand verfolgt - bei Veranstaltern genauso wie bei Spielern. Eine Ausnahme bestehe jedoch für den konzessionierten Bereich von Spielbanken. Mit dem Verbot setzt die SPD-Regierung in Mainz den zum 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Glücksspielstaatsvertrag um. Ohne Reglementierungen des Glücksspiels seien psychische und wirtschaftliche Probleme für Spieler und deren Angehörige zu befürchten, sagte Bruch.
In Sachsen darf kein Entgelt erhoben werden für die Teilnahme an einem Pokerturnier, alle Spieler müssen über 18 Jahren alt sein, es muß ein Reglement geben und die Veranstaltung muß mindestens zwei Wochen zuvor angezeigt werden. Quelle: N24, Link zum Original-Artikel Zurück zur Pressespiegel-Übersicht |