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Montag, 19. Mai 2008 um 14:26 |
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Mainz (AP) Als erstes Bundesland hat Rheinland-Pfalz alle öffentlichen Poker-Veranstaltungen grundsätzlich untersagt. Wie Innenminister Karl-Peter Bruch (SPD) am Montag in Mainz erklärte, gilt das Verbot für alle Veranstaltungen in Kneipen oder Spielhallen, bei denen ein Entgelt für die Teilnahme notwendig ist. Ausgenommen seien lediglich die offiziell konzessionierten Spielbanken.
Bruch sagte, Rheinland-Pfalz ziehe mit diesem Schritt die Konsequenz aus dem zum Jahresbeginn in Kraft getretenen Glücksspiel-Staatsvertrag. Es bestehe die Gefahr, dass Minderjährige über das Pokerspiel in die Spielsucht abglitten. Zudem solle das Verbot einer unkontrollierten Entwicklung des Glücksspielmarktes vorbeugen. Der Innenminister sagte, andere Bundesländer prüften, ob sie dem Verbot von Poker-Veranstaltungen folgen würden. Quelle: Associated Press Zurück zur Pressespiegel-Übersicht |