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WSOP 2007 Final Table PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, 03. Juni 2008 um 17:57
Beitragsseiten
WSOP 2007 Final Table
Ein unglaublicher Fehler
Das Heads-Up
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Der Final Table des Main Events der WSOP 2007 startete mit folgenden Chipständen:

  1. Philip Hilm, Dänemark 22.070.000
  2. Tuan Lam, Kanada 21.315.000
  3. Jon Kalmar, England 20.320.000
  4. Raymond Rahme, Südafrika 16.320.000
  5. Lee Childs, USA 13.240.000
  6. Lee Watkinson, USA 9.925.000
  7. Hevad Khan, USA 9.205.000
  8. Jerry Yang, USA 8.450.000
  9. Alex Kravchenko, Russland 6.570.000

 

Table-Captain Jerry Yang

Von Anfang an gab der unglaublich aggressiv aufspielende spätere Sieger Jerry Yang den Ton an. Yang, von Beruf Psychologe, war bisher ein unbeschriebenes Blatt und galt als der unerfahrenste Spieler am Tisch. Er hatte sich über ein 225$-Satelitenturnier den Sitz im WSOP-Main Event gesichert. Yangs Sieg wurde mit sehr gemischten Reaktionen in der Pokerwelt aufgenommen. Kritiker sahen in ihm eher einen Glückspilz, da er alles andere als Poker aus dem Lehrbuch spielte. Auch seine Bemühungen um göttlichen Beistand während des Spiels mit Sprüchen wie etwa „In the name of Jesus Christ: Let me win this hand!“ fanden nicht überall Anklang und wurden vielerorts als unpassend empfunden.

Wie dem auch sei: Man mag einzelne von Yang gespielte Hände kritisieren, doch letztlich erwies sich seine aggressive Turnier-Strategie als genau die richtige. Yang übte ständig enormen Druck auf seine Gegner aus, spielte unglaublich mutig, mit viel Herz und erwies sich obendrein als wahrer Meister darin, Tells seiner Gegner richtig zu bewerten. Hier verschaffte ihm möglicherweise die Ausübung seines Berufes als Psychologe einen wichtigen Vorteil. Yang nahm einen Spieler nach dem anderen vom Tisch und konnte so einen gigantischen Chipstapel und riesigen Vorsprung aufbauen. Selbst als ihm zwischenzeitlich die Luft auszugehen schien und sein Vorsprung immer mehr schmolz, spielte er unbeirrt und konsequent seinen Maniac-Stil weiter.

Rückblickend auf diesen Final Table stellt sich eine Frage: War es Zufall, daß mit Maniac Jerry Yang und seinem genauen Gegenstück, dem absolut tight spielenden Tuan Lam, der sich regelrecht ins Heads-Up gefoldet hatte, ausgerechnet die beiden extremsten Spielernaturen am Ende im Heads-Up aufeinandertrafen?

Die Jerry Yang Show

Ausgerechnet Chipleader Hilm war der Erste, der den Abgang machte. Mit Flush-Draw und Bottom-Pair setzte er gegen Yang alles auf eine Karte und ging All-In. Yang hielt Top-Pair und Top-Kicker und callte schnell. Der River brachte keine Hilfe für Hilm und er schied auf Platz 9 aus.

Hilm vor dem Aus

Kurz darauf flog Lee Watkinson recht unspektakulär mit A7o gegen Yangs A9o raus.

Watkinson muß gehen

Zum nächsten unfreiwilligen Opfer Yangs wurde Lee Childs. Mit KJo war er gegen Yangs J8s zwar Favorit, doch am Turn erschien zum Entsetzen Childs eine 8.

Entsetzen bei Childs

Dann war der Jüngste am Tisch an der Reihe. Der 22jährige Internetspieler und Multitable-Spezialist Hevad Khan konnte mit AQ Yangs Pocket-Jacks nicht knacken und Khans Urwaldgeschreie, mit dem er seine gewonnenen Hände zu feiern pflegte, verstummte endgültig. Inzwischen sprachen die ESPN-Kommentatoren schon nicht mehr von der WSOP sondern von der „Jerry Yang Show“.

Khan verstummt

Der Engländer Jon Kalmar mußte als fünfter den Tisch verlassen, als er mit seinen AKo an den Pocket-Jacks des Südafrikaners Raymond Rahme scheiterte. Kalmar sollte der einzige Spieler dieses Final-Tables bleiben, der nicht von Jerry Yang eliminiert wurde.

Auch Kalmar geht



 
 
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